Kinderspielzeug unterliegt in Deutschland strengen Regelungen und Normen. So sollte es nicht nur „pädagogisch wertvoll“ sein, sondern auch Anforderungen an die Sicherheit erfüllen, zum Beispiel müssen ungiftige Farben und Materialien verwendet werden, die die Kleinen auch einmal unbeschadet in den Mund nehmen können. Das Spielzeug darf keine scharfkantigen Ecken aufweisen.
Für die Altersgruppe der unter 3-Jährigen wird gekennzeichnet, wenn ein Spielzeug aufgrund zu kleiner Teile leicht verschluckt werden kann und damit ungeeignet ist. Auch auf die Verpackung, zum Beispiel Plastiktüten, wird der Hinweis aufgedruckt, dass die Tüten nicht über den Kopf gezogen werden dürfen, für die Kleinen extra mit Bildchen.
Um bei der riesigen Auswahl die richtigen Spielsachen auszuwählen, sollten Eltern unbedingt auf die Gütesiegel auf Kinderspielzeug achten. Wichtig sind eine solide Verarbeitung, eine lange Garantie auf die Qualität und hochwertige Materialien.
Für die Beschäftigung mit kleinen Babys, aber auch mit größeren Kindern ist das richtige Spielzeug eine gute Wahl. Schließlich lernen die Kinder durch das Spielen, ihre Sinne zu entdecken. Für Babys und Kleinkinder ist daher Spielzeug, was niedliche Geräusche von sich gibt ein interessanter Zeitvertreib. Es sollte auch gut in der Kinderhand liegen, Motorik und Intelligenz oder aber Kreativität und Fantasie fördern, zum Beispiel, weil es hübsch bunt anzuschauen ist.
Aber auch größere Kinder spielen gern. Sind bei den Kleinkindern noch Puzzles, Plüschtiere, Musikinstrumente und ähnliches gefragt, interessieren sich die Schulkinder auch für Schach, Strategie- oder PC-Spiele sowie auch klassische Kartenspiele oder „Mensch-ärgere-dich-nicht“, welche Kinder auch mit der Familie zusammen spielen können.
Geschenke sollten auf jeden Fall mit Bekannten und Verwandten abgesprochen werden, um der jeweiligen Neigung des Kindes gerecht zu werden. Allzu viele Spielzeuge, nach dem Motto „Hauptsache teuer“ schaden mehr als sie nützen, die Kinder werden von den Reizen überflutet und spielen am Ende am liebsten mit einem Kochtopf und einem Löffel.
Ganz wichtig ist es, beim Spielen, egal ob mit dem Fußball oder mit Puppen, den Kontakt zum Kind zu pflegen, sich Zeit zur Beschäftigung zu nehmen. Spielzeug kann Vorlesen, Klettern, Herumtollen, Basteln, Singen oder andere Dinge, die Kinder mit ihrer Familie oder Freunden tun können sinnvoll ergänzen.
Am Ende ist es egal, ob beispielsweise die Eltern ein Set für Sandkuchen kaufen, eine Rassel fürs Baby, eine Eisenbahn, eine Puppenstube, eine Ritterburg oder ein Fahrrad. Am wichtigsten ist, dass die Eltern möglichst viel Zeit mit ihrem Sprössling verbringen und dass die Kinder beim Spielen und Herumtollen Spaß haben, denn was gibt es Schöneres als das Lächeln eines Kindes?